Bach auf dem Schlagzeug. Kann das funktionieren? Es kann. Und wie! Jedenfalls, wenn man Simone Rubino heißt. So, wie er Bach spielt, erleben wir diese Musik selten: so klangbunt, virtuos und zugleich geradezu liebkosend sanft.

BR-Klassik

Wie er die verschiedenen Schlagwerke überblickt, bearbeitet, bespielt und liebkost, könnte man den Eindruck gewinnen, Rubino entlocke einem Orchester alle nur möglichen Klangfarben.

Neue Zürcher Zeitung

Was soll man mehr bewundern: die unglaubliche Beweglichkeit, mit der er rasende Wirbel auf Trommeln, Tomtoms und Bongos entfacht, Klanghölzer klirren lässt oder am Xylofon entlangtanzt? Oder die Klangsensibilität, mit der Gongs, Glocken und Zymbeln mit hohen Streichern oder zarten Holzbläsern verschmelzen?

Isabel HerzfeldDer Tagesspiegel

Der junge Künstler hat an diesem Abend nicht nur seine enorme technische Präzision bewiesen, sondern auch die Fähigkeit, musikalische Erlebnisse zu schaffen.

Süddeutsche Zeitung

Biografie

Simone Rubino entfacht in seinen Konzerten ein virtuoses Feuerwerk an ungehörten Klangfarben und rhythmischer Präzision – gleichzeitig verblüfft er mit einem empfindsamen und differenzierten Stil. Gleich zu Beginn der neuen Saison 2018/19 bringt Simone Rubin gemeinsam mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester eine neues Werk für Perkussion und Orchester des amerikanischen Komponisten Avner Dorman in der Elbphilharmonie zur Uraufführung. Ein weiterer Höhepunkt ist seine Residenz beim BR Münchner Rundfunkorchester, wo er sich mit drei unterschiedlichen Programmen präsentieren wird.

Des Weiteren gibt Simone Rubino sein Debüt beim SWR Symphonieorchester unter Francesco Angelico, Turku Philharmonic Orchestra unter Emmanuel Ryan Bancroft sowie beim Netherlands Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Joshua Weilerstein. Außerdem kehrt er zurück zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, mit dem unter der Leitung von Santtu-Matias Rouvali James MacMillans “Veni, veni, Emmanuel” auf dem Programm steht. Dazu setzt er seine Zusammenarbeit mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI und Tan Dun fort. Sein Debütalbum “Immortal Bach” stellt die Bearbeitung Bachs dritter Cello-Suite für Marimba avantgardistischen Werken u.a. von Xenakis, Boccadoro,Bocca und Cage gegenüber. Die Süddeutsche Zeitung schreibt dazu: „Die virtuose Art und Weise, wie er alt und neu verbindet, dynamisch und gleichsam liebkosend, hat etwas Meditatives und kann offenbar süchtig machen“.

Das gleichnamige Soloprogramm wird u.a. bei den Thüringer Bachwochen zu hören sein. Der junge Italiener, der 2014 fulminant den ARD Musikwettbewerb gewonnen hat und 2016 den Crédit Suisse Young Artists Award im Rahmen des Lucerne Festivals erhielt, läutet eine neue Ära von Schlagzeugern ein, die sich mittlerweile im klassischen Konzertbetrieb etabliert haben. Er spielte Konzerte mit den Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem hr-Sinfonieorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Münchner Philharmonikern, Orchestra Del Maggio Musicale Fiorentino, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Philharmonischen Orchester Darmstadt und dem Lexington Philharmonic Orchestra. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Gustavo Gimeno, Manfred Honeck, Tugan Sokhiev,Tan Dun und Kazuki Yamada zusammen. Neben seinen Auftritten als Solist liegt ihm die Kammermusik am Herzen, was seine Konzerte mit dem Trompeter Simon Höfele bezeugen. Simone Rubino macht sich für die Erweiterung des Schlagwerk-Repertoires stark und arbeitet mit Komponist*innen wie Avner Dorman, Aziza Sadikova, Adriano Gaglianello, Roberto Bocca oder Carlo Boccadoro zusammen. Simone Rubino ist gern gesehener Gast renommierter Festivals; dazu zählen der Heidelberger Frühling, „La Folle Journée“ in Frankreich und Japan, das Rheingau Musik Festival, die Schwetzinger Festspiele, Musicus Olympus (Russland) und die Pfingstfestspiele in Baden-Baden. 1993 in Turin geboren, studierte er zunächst in seiner Heimatstadt am Konservatorium Giuseppe Verdi, ehe er nach München zu Peter Sadlo wechselte.

Media & Press

Hier finden Sie bei Verfügbarkeit Fotos und Pressemeldungen zum Download.

Download here the full set of images in high-res. Photos by Marco Borggreve (please display Copyright).

DOWNLOAD (zip 10 Mb)

Videoauswahl

Einige Videos meiner Konzerte

NDR Percussion 3:45

NDR Elbphilharmonie Orchester  Stefan Geiger, conductor NDR Percussion, ensamble Takemitsu: “From me flows what you call Time” for 5 percussionists and orchestra

Libertango 6:19

Music Discovery Project 2018 – Frankfurt

hr-Sinfonieorchester – M° Elim Chan

Hundreds 1:06:48

Music Discovery Project 2018 – Frankfurt

hr-Sinfonieorchester – Elim Chan

The Trilogy of Exegesy 11.38

Live im Prinzregententheater

Various 41.50

Live in Santa Cecilia- Rome

Orchestra di Santa Cecilia – Manfred Honeck

General Management

KD Schmid

Königstraße 36 – 30175 Hannover – Deutschland
Kontakt
Sarah Musli
Sarah.Musli@kdschmid.de

Deutschland

Ophelias Culture PR
Johannisplatz 3a – München
Kontakt
Ulrike Wilckens
letter@ophelias-pr.com

Frankreich & Asien

Kajimoto Music

Kontakt

FRANKREICH
Federico Papi
federico.m.papi@kajimotomusic.com

Italien

ResiaArtist
Via Gioberti 1 – 20123 Milano
Kontakt
Patrizia Garrasi